Alltagsgeschichten - Ein ganz normaler Tag im Leben der Madame - Madame M. - Geschichten aus dem Mama-Alltag

Alltagsgeschichten - Ein ganz normaler Tag im Leben der Madame

Nicht jeder Tag im Leben der Madame hält immer eine super spannende Geschichte parat. Doch auch solche normalen Tage sind schön. Aber am Bes...

Nicht jeder Tag im Leben der Madame hält immer eine super spannende Geschichte parat. Doch auch solche normalen Tage sind schön. Aber am Besten ihr lest selbst:

Es ist 0700. Madame ist wach. Mama auch. Papa sowieso, denn der ist schon längst außer Haus. Arbeiten. Aber zurück zu Madame und mir. Wenn man aufwacht, dann ist man hungrig. Logisch, gabs doch die ganze Nacht lang nichts zu essen. Also gehts erst mal ab in die Küche. Ein Oatmealfrühstick ist angesagt. Das gibt es meistens. Das mag Madame. Das mag auch Mama. Richtig gerne.

Nachdem Frühstück gehts gleich raus (Natürlich nicht ohne uns gewaschen und angezogen zu haben). Weil drinnen ist langweilig. Da gibts zu wenig Platz zum Toben. Und eingekauft muss ja auch noch werden.

Die erste Hürde auf dem Weg nach draußen: Das Stiegenhaus. Madame nimmt es am liebsten allein. Denn an der Hand ist blöd. Sie ist ja schon ein großes Mädchen. Also heißts für Mama schnell sein. Schnell sein mit Tür zusperren und hinten nach sein. Man kann ja nie wissen. Aber auch diesmal läuft alles Glatt und Madame ist die Stiegen herunten. Ohne Unfall. ohne Ausrutscher. Einfach toll, wie sie das macht.

Einmal herunten gibt's dann gleich das erste Drama: Madame möchte nicht hinein in ihren Kinderwagen. Es gibt ein kurzes Intermezzo und Mama lässt sich erweichen. Dann darf sie halt ein Stück neben mir gehen. An meiner Hand. Nur Madame sieht das anders. Kaum sind wir draußen, reißt sie sich los. Sie will alleine gehen. Eh nichts Neues. Ich lasse sie ein kurzes Stück in ihrer Freiheit, bis wir zur Kreuzung kommen. Dann gehts unter großem Geheule hinein in den Kinderwagen. Diesmal wirklich, denn die Straße ist gefährlich. Zwar läuft das ganze nicht ohne Protest. Aber immerhin. Schlussendlich sitzt sie drin.


Nächster Halt - next Stopp: Der Spielplatz. Jetzt gehts erst mal ans auspowern. Für Madame. Und auch für Mama, denn Madame ist ganz schön schnell. Saust auf und ab. Klettert was das Zeug hält. Und rutscht gefühlte hundert mal die Rutsche runter. So lange, bis Madame müde wird. Ist ja auch ganz schön anstrengend. 


Unsere Reise kann weiter gehen. Quer durch die Stadt. über Stock und über Stein, denn Madame ist so müde. So müde, dass sie kaum noch ihre Augen offen halten kann. Und im Kinderwagen schläft es sich tagsüber immer noch am Besten. Und dann schläft sie auch. Hat es endlich ins Träumeland geschafft. Sehr gut, denn jetzt gibt's ein bisschen Zeit für mich. Zeit für einen schnellen Kaffee. Richtig toll. Heute habe ich Glück. Madame schläft lange. So gehen sich die Einkäufe auch noch aus.

Danach gehts wieder weiter. Weiter, Richtung nach Hause. Denn es ist bald Mittag. Und das Mittagessen kocht sich auch nicht von selbst. Leider. Aber mit Madame's tatkräftiger Unterstützung ist auch das schnell erledigt. Jetzt nur noch essen, denn spielen macht richtig hungrig, und dann geht's auch schon weiter im Programm.

Die Wäsche will gewaschen und aufgehängt werden. Und auch der Staubsauger möchte wieder einmal ausgeführt werden. Vor allem das Wäschewachen macht Madame gerne. Mit Begeisterung räumt sie die schmutzige Wäsche wieder aus der Maschine, sodass ich gefordert bin, dass schlussendlich doch alles zu Waschende wieder drinnen landet. Das ist nicht die einzige Challenge. Läuft die Waschmaschine einmal, macht es Madame riesen Spaß, sie immer wieder auszuschalten. Die Kindersicherung ist nämlich längst keine Hürde mehr für unser schlaues Mädchen. Nur den Staubsauger. Den mag sie nicht sonderlich. Fürchtet sich sogar ein bisschen. Das ist gut für Mama, denn so kann sie ungehindert die Wohnung saugen.


Nach den Pflichten geht's wieder ran ans Vergnügen. Bücher anschauen, Türme bauen und Wohnung verwüsten stehen an der Tagesordnung. An einen Nachmittagsschlaf ist nicht zu denken. Das geht so lange, bis es soweit ist: Papa öffnet die Tür. Freudig Papa, Papa, Papa rufend stürmt Madame zu ihrem Held. Und Mama die ist abgemeldet. jetzt ist Papa Zeit. Sehr schön, denn somit ist auch Mama Zeit. Zeit zum Füße hochlagern und genießen. Sofern der Herr später nicht noch auflegen muss. Aber das ist eine andere Geschichte...

You Might Also Like

0 Kommentare