Blogheim.at Logo Singapur - Plantschen über den Dächern der Megacity - Madame M. - Geschichten aus dem Mama-Alltag

Singapur - Plantschen über den Dächern der Megacity

Unser nächstes Ziel heißt Singapur. Meine absolute Lieblingsstadt. Schon der Landeanflug ist ein Highlight. Madame ist vom Flugzeugfenster ...

Unser nächstes Ziel heißt Singapur. Meine absolute Lieblingsstadt. Schon der Landeanflug ist ein Highlight. Madame ist vom Flugzeugfenster kaum mehr weg zu bekommen. Gibt es doch schon aus der Luft so richtig viel zu entdecken. Die vielen Containerschiffe, die auf den Einlass in den Hafen warten. Die Skyline, deren Wolkenkratzer eindrucksvoll in den Himmel ragen. Wir sind alle geflashed. 


Nach dem Ankommen gibt es nichts, was unsere Begeisterung trübt. Es ist alles super schön und super sauber. Gewaltig, wie westlich diese Stadt eigentlich ist. Wohl westlicher, als so manche Stadt im wirklichen Westen. Wir fühlen uns auf alle Fälle sofort wohl. Madame, der Herr und ich.

Da das öffentliche Verkehrssystem richtig gut ausgebaut ist, fahren mit der U-Bahn direkt bis zu unserem Hotel. Dort angekommen müssen wir erst einmal warten. Warten bis in der Check-In-Schlange etwas weiter geht. Die ist nämlich richtig lange. Ich bin schon ganz unrund. Und Madame lässt sich von mir anstecken. Na bravo. Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt der Herr voran. Und dann die böse Überraschung: Unsere Buchung ist nicht im System. Und das obwohl  wir alles vorher dreimal gecheckt haben. An uns liegt es nicht. Zum Glück gibt es noch freie Zimmer. Und für die Umstände bekommen wir sogar ein Upgrade. Ein richtig tolles. Wir bekommen ein riesiges Zimmer im 40. Stock. Mit Stadtblick und allem. Ein Traum. Madame kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Mama und Papa auch nicht.

 

Trotzdem - viel Zeit zum Genießen bleibt nicht. Vorerst. Denn der Pool will ja auch noch besucht werden. Ein absolutes Muss. nicht nur für unsere Oberplantscherin. Nein. Auch für den Herrn und mich. Also heißts rein in die Badesachen und ab in den 57. Stock. Schwimmen. Die Aussicht genießen. Und das wohl wichtigste: Fotos machen. Typisch-Touristen Style. Muss manchmal einfach sein.



Später holt uns dann der Hunger aus dem Pool. Wir haben schon seit einer gefühlten Ewigkeit nichts mehr gegessen. Ein guter Vorwand um die Stadt zu erkunden. Wir machen uns auf den Weg. Erst zu Fuß. Dann mit den Öffis. Der Clarke Quai am Singapore River ist unser Ziel. Und der ist zu Fuß dann doch etwas zu weit weg. Zumindest dann, wenn man unseren Hunger mit einberechnet. Denn der ist schon richtig groß.

Dort angekommen geht es ins erstbeste Lokal, das uns irgendwie anlacht. Die Auswahl an Restaurants ist nämlich riesig. Und würden wir uns vorher alle anschauen, dann gäbe es uns jetzt wahrscheinlich nicht mehr. Verhungert in Singapur. Wie der Esel zwischen zwei vollen Futtertrögen. Das Risiko kann man bei Gott nicht eingehen. So landen wir also bei einem Japaner. Mit richtig gutem Sushi bei richtig kleinen Portionen. Satt werden wir  - bis auf Madame - leider nicht wirklich. Aber bei der Rechnung ist nicht viel mehr drinnen. Wir müssen nämlich zum ersten Mal feststellen: Singapur ist richtig, richtig teuer. Zumindest dann, wenn man sich auf Touristenpfaden bewegt.



Zurück geht es dann später mit dem Boot. Wir machen eine Touristenfahrt deluxe. Mit rein-chinesischen Ansagen. Muss man auch mal erlebt haben. Und Spaß macht es allemal Singapur vom Wasser aus bei Nacht zu erleben.  Am Abend spazieren wir noch ein bisschen in den Gardens by the Bay herum, ehe wir hundemüde ins Bett fallen.


Der nächste Morgen bricht herein. Unser Plan für heute: Sentosa. Die Vergnügungsinsel der Singapurer. Die einen lieben, die anderen hassen sie. Gesehen haben muss man sie trotzdem. Unser Highlight dort: Die Seilbahn. Diese müssen wir, als Österreicher, natürlich unbedingt testen. Wir wollen uns in Asien schließlich auch ein bisschen heimisch fühlen. Doch Madame lässt sich davon nicht sonderlich beeindrucken. Ihr haben es viel mehr das Meer und die künstlich angelegten Strände angetan. Zu blöd, dass wir keine Badesachen dabei haben. Aber damit haben wir einfach  nicht gerechnet. So muss ein kurzes Füßeinswasserhalten reichen.


Später wollen wir Singapur selbst noch ein bisschen erkunden. Diesmal wirklich zu Fuß. Wir spazieren diesmal wieder vom Clark Quay weg in Richtung Hotel und schaffen es tatsächlich rechtzeitig zur hochgejubelten Lasershow. Die mich leider etwas enttäuscht. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.


Am Abend heißt es dann noch einmal ab an den Pool. Den beziehungsweise die Skyline von Singapur, muss man bei Nacht auch einmal gesehen haben. Natürlich kommen wir auch zumBaden und Fotos machen. What else? Madame hat diesmal nichts vom nächtlichen Plantschen. Denn die schläft. So haben der Herr und ich seit langem wieder einmal etwas Zeit zu zweit, bevor es für uns drei morgen weiter ins nächste Abenteuer geht. Bali wir kommen!


Unsere Tipps

 ♥ Verkehrsmittel
Das öffentliche Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut, wie in fast keiner anderen Stadt. Man kann so ziemlich jeden Punkt der Stadt easy mit der U-Bahn erreichen (inklusive Flughafen und Sentosa). Achtung: Man braucht für die Fahrscheinautomaten kleines Geld (5 Singapur-Dollar abwärts).

♥ Kinderwagen
Singapur ist eine der kinderwagenfreundlichsten Städte, die ich bisher gesehen habe. Jede U-Bahnstation ist mit Liften zugänglich. Die Gehsteige sind super breit und für alle Barrieren gibt es Ausweichrouten. Selbst in die Gondeln kann man problemlos mit dem Kinderwagen einsteigen.

♥ Unterkunft
Wir waren in Singapur in diesem Hotel. Es ist zwar richtig teuer, aber manchmal muss man einfach. Vor allem, weil man als Hotelgast den Pool mit benutzen darf (als externer ist das leider nicht mehr möglich). Das Hotel ist sehr kinderfreundlich. Am Pool gibt es einen eigenen Kinderbereich und selbst für den Kinderwagen ist Platz. Madame hat sogar eigene Babytoilettenartikel bekommen. Richtig toller Service.

♥ Essen
In Singapur gibt es alles. Von Asiatisch bist westlich. Man kann alles haben. Allerdings muss man bedenken: Das Essen-Gehen in Singapur kann richtig teuer sein. Die günstigen Lokale (die gibt es bestimmt) haben wir leider nicht gefunden. Deswegen haben wir hier leider keine Tipps für euch.

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