*Madame macht Kurzurlaub im Kinderhotel Post - Madame M. - Geschichten aus dem Mama-Alltag

*Madame macht Kurzurlaub im Kinderhotel Post

Nach intensiven Wochen voller Uni-Stress und Umzugschaos geht es für uns endlich für ein paar Tage in den Urlaub. Nach Salzburg. Genauer ge...

Nach intensiven Wochen voller Uni-Stress und Umzugschaos geht es für uns endlich für ein paar Tage in den Urlaub. Nach Salzburg. Genauer gesagt ins Kinderhotel Post nach Unken.
 
 

Kinderhotel? Also ein Hotel speziell für Kinder? Ja so etwas gibt es wirklich. Zugeben: Ich war noch nie zuvor in so einem Hotel, dementsprechend sind auch meine Erwartungen. In meinem Kopf spielt sich so einiges ab. Von quietschbunten Disneyfiguren über Kinderlieder an jeder Ecke. Richtig kitschig eben. Meine Phantasie ist da erbarmungslos. Kennt keine Grenzen.

Dort angekommen ist alles anders. Das Hotel sieht auf den ersten Blick aus wie ein ganz normales Hotel. Von Kitsch ist weit und breit keine Spur. Alles ist sehr geschmackvoll eingerichtet. Erst auf dem zweiten Blick offenbart sich das Kinderparadies dahinter. In der Lobby parken Kinderwägen. Türen können nur mit einem speziellen Türöffnerknopf geöffnet werden. Die Steckdosen sind alle kindersicher. Es gibt einen riesigen Indoorspielplatz im Keller der über eine Rutsche aus dem Erdgeschoß erreichbar ist. Und im Hinterhof offenbart sich ein riesiges Spiele-Areal. Ein Spiele-Areal, das keine Wünsche offen lässt.

Freundlich werden wir begrüßt. Madame bekommt gleich ein Stofftier überreicht. Und Mama und Papa eine Führung durchs Hotel. Hier werden uns erst die wahren Ausmaße des Hotels so richtig bewusst. Richtig groß ist das. Das Selbe gilt für unser Zimmer. Wir dürfen nämlich in einer 60 Quadratmeter Suite übernachten. Mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kinderzimmer, Badezimmer und Balkon. Für uns drei zwar viel zu groß (Wir haben das Kinderzimmer gar nicht benötigt), für Familien mit bis zu vier Kindern aber bestens geeignet. Toll. Ich kann mich kaum einkriegen, als ich das alles sehe. Und nicht nur das: Vom Balkon aus haben wir einen tollen Blick auf die hauseigene Therme. Madame ist sofort hin und weg, als sie das Wasser sieht, redet sie seit Tagen nur noch vom Plantschen.

Genau deswegen führt uns unser erster Weg gleich einmal dorthin. In die Therme. Eine Therme für Kinder gemacht. Hier darf man nämlich alles. Alles, was man in den meisten Thermen eigentlich nicht darf: Laut sein. Springen. Toben. Selbst für Spielzeug ist gesorgt - hiervon gibt es nämlich jede Menge zur freien Entnahme. Madame fühlt sich sofort wohl. Ist gar nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen. Doch auch der Herr und ich kommen nicht zu kurz. Das Außenbecken ist super temperiert. Auch zum Längen-Schwimmen gibt es genug Platz. Und der Liegebereich - ein Traum. Das es sich hier um eine Kindertherme handelt vergisst man recht schnell, denn es ist gar nicht laut. So wie ich es mir eigentlich erwartet hätte. Hier könnte ich mich den ganzen Tag aufhalten. Madame auch. So viel ist sicher. Nur unsere knurrenden Mägen machen uns einen Strich durch die Rechnung.
 
 
Vom Hunger getrieben machen wir uns auf ins Restaurant. Abendessen ist angesagt. Für Madame gibt's etwas vom Kinderbuffet. Ein Buffet nur für Kinder, wo es sogar schon eine halbe Stunde bevor die Eltern etwas bekommen, geöffnet ist. So, dass die Kinder beschäftigt und zufrieden sind und die Eltern ihr Abendessen genießen können. Für die wird nämlich das Essen serviert. Ein Vier-Gang Menü. Das keine Wünsche offen lässt. Von Vegetarisch über Fleisch bis hin zu Sonderwünschen - hier kann man alles bekommen. Und das jeden Abend. Ich bin im Food-Himmel. Daran könnte ich mich auf jeden Fall gewöhnen. Auch Madame scheint es zu schmecken. Genüsslich verschlingt sie zwei riesige Teller und zögert auch nicht unser Essen zu probieren. So viel habe ich sie noch nirgendwo essen sehen. Irgendwie ganz die Mama.
 

Das was uns hier sofort auffällt ist die angenehme Atmosphäre. Die Eltern um uns herum wirken alle super entspannt. Auch die Kinder. Es ist zwar lauter als in 'normalen ' Restaurants, aber auf das hat man sich ja eingelassen. Die Kellner stört es nicht, dass die Kleinen im Weg herumwuseln. Zudem gibt es an jeder Ecke etwas zum Malen. Und für die älteren Kinder (oder doch für die Eltern?) gibt es was richtig Tolles: Damit die Mamas und Papas und Omas und Opas ungestört essen können, kommt jeden Abend um die selbe Zeit das Hotel-Maskottchen vorbei. Um die Kinder zum Tanzen abzuholen. Zwar noch nichts für unsere Madame, aber eine super Idee. Ich erinnere mich nämlich noch zu gut daran, dass meine Schwester und ich auch jede Sekunde ohne Eltern im Urlaub genutzt haben. Und genossen.
 

Nach dem Essen müssen wir erst einmal einen Verdauungsspaziergang machen. Was hier im Hotel soviel heißt wie ab durch die Rutsche und hinein in den Indoorspielplatz. Ein Traum für jedes Kind. Und jeden Erwachsenen. Denn wo kann man heutzutage als Ausgewachsener schon im Bällebad herum toben?

Müde fallen wir ins Bett. Die Anderen Attraktionen müssen warten. Werden von uns auf den nächsten Tag verschoben. Und dieser Tag - wie kann es anders sein - beginnt wieder einmal mit Essen. Die, die mich kennen, wissen, dass das Frühstück meine liebste Mahlzeit ist. Eine Mahlzeit auf die ich einfach nicht verzichten kann. So auch hier. Und das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen.  Vom frisch gepressten Orangensaft über eine Auswahl an Eiergerichten bis hin zum veganen Müsli. Es gibt alles. Wirklich alles, was man sich für einen perfekten Start in den Tag nur vorstellen kann.

Nach dem Frühstick geht es dann endlich hinaus. Der Außenbereich will entdeckt werden. Madame kann sich gar nicht entscheiden wohin sie als erstes gehen mag. Auf den riesigen Spielplatz oder doch lieber zum Streichelzoo? Eine Runde mit dem Trettraktor fahren oder doch Trampolin springen? Fragen über Fragen. Entscheidungen über Entscheidungen. Mir ists egal. Dem Herrn auch. Und ausprobiert werden muss sowieso alles. Somit geht es für uns mal für eine Runde auf dem Trettraktor durchs gesamte Areal. Vorbei an den Pferden, dem Badeteich mit der Wasserrutsche und dem Beachvolleyballplatz. Das Hotel hat quasi einen eigenen Freizeitpark. So spart man sich Ausflüge anderswo hin. Was die gehobene Preiskategorie des Hotels wieder relativiert. Danach machen wir noch eine kurze Radtour in den Ort, ehe es später wieder ab zum Plantschen (was sonst?) geht. Fahrräder braucht man dazu nicht selber mitzubringen - man kann sich einfach alles inklusive Kindersitz und Helm im Kinderhotel Post ausborgen. Ich bin echt begeistert. Und wenn wir schon bei dem Thema sind: Kinderwagen braucht man auch keinen mitzubringen. Den kann man sich auch ganz bequem ausleihen. Also für Reisende, die leichtes Gepäck bevorzugen, ideal.
 

Die Nächsten Tage verbringen wir ähnlich. Essen, Spielen, Klettern, Plantschen, Essen und Wandern. Das Hotel liegt in mitten von Bergen. Somit gibt es zahlreiche Wanderwege, wovon einige sogar mit Kinderwagen zu bewältigen sind. Die führen zu Almen und Blumenwiesen. Perfekt um vom Alltag etwas herunter kommen zu können und die Seele baumeln zu lassen. Tja und habe ich das Essen schon erwähnt? Hungrig muss man hier nämlich auf keinen Fall bleiben. Neben Frühstück und Abendessen gibt es auch noch ein Mittagsbuffet und eine nachmittagsjause inklusive Kuchen und Kaffee. Alkoholfreie Getränke bekommt man sowieso rund um die Uhr. Da kann man sich nach Lust und Laune (oder eher nach Durst) bedienen. Selbst an die Allerkleinsten ist gedacht. Für die gibt es hier nämlich ein Glässchen- und Keksbuffet. Einfach herrlich.
 

Und ehe wir uns versehen ist er dann auch schon wieder vorbei. Unser Kurzurlaub im Kinderhotel Post. Schön wars. Das Hotel ist, wie man vielleicht schon heraus lesen konnte, sehr zu empfehlen. Für groß und klein. Für jung und alt. Für Vielbeweger und Gerneesser. Es ist für jeden was dabei - So auch für uns. Wir kommen gerne wieder!




*Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit dem Kinderhotel Post entstanden. Der Text, die Fotos und die Meinung stammen zu einhundert Prozent von mir. Wenn ihr mehr Infos zum Hotel haben wollt, dann einmal hier klicken!

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