Blogheim.at Logo Schwanger 2.0 - Die zweiten drei Monate - Madame M. - Geschichten aus dem Mama-Alltag

Schwanger 2.0 - Die zweiten drei Monate

Tja und schwupps sind sie auch schon wieder rum. Die zweiten drei Monate. Elf Wochen noch und wir können unseren kleinen Monsieur endlich i...

Tja und schwupps sind sie auch schon wieder rum. Die zweiten drei Monate. Elf Wochen noch und wir können unseren kleinen Monsieur endlich in die Arme schließen. Im Nachhinein betrachtet gesagt: Wahnsinn, wie schnell die Zeit doch vergeht.
 

Doch am Anfang ist alles immer noch beim Alten. Leider. Diese gemeine Übelkeit will einfach nicht weichen. Ganz egal was ich versuche. Ob Ingwer, Zitrone oder Kaffee - nichts hilft. Ich habe sogar das Gefühl, als würde sie sich noch verschlimmern. Kann doch nicht sein, oder? Ich kann mich partout nicht daran erinnern, ob es bei Madame auch so heftig war. Zu allem Überfluss gesellt sich zur Frau Übelkeit auch noch der Herr Sodbrennen dazu. Keine gute Kombination. Vor allem für mich, denn jeder der mich kennt weiß, dass ich super gerne esse. Hoffentlich hält das nicht mehr allzu lange an. Das wäre wirklich mein Untergang...

Und dann, auf einmal, von heute auf morgen quasi, ist er wieder zurück. Mein Appetit. Monat fünf und ich scheinen ziemlich gute Freunde zu werden. Ich fühle mich, als wäre ich ein neuer Mensch. ich kann es kaum glauben. Eine Energie packt mich. Sagenhaft. Einzig mein Magen schafft noch nicht so viel aufzunehmen. So viel, wie ich gerne hätte. Ein kleines Manko - mit dem ich leben kann. Endlich habe ich wieder Lust zu kochen (eines meiner liebsten Hobbies), ohne dass es mir schon beim Gedanken daran den Magen umdreht.

Einzig und allein beim Bauch tut sich kaum was. Meine anfänglichen Befürchtungen bewahrheiten sich nicht. Der Bauch scheint kein bisschen größer zu werden. Ich bin mir nicht ganz sicher was ich davon halten soll. Ist das ein gutes Zeichen? Oder doch ein schlechtes Zeichen? Heißt es, dass es dem kleinen Herrn da drinnen nicht gut geht? Denn spüren kann ich ihn (noch) nicht. Die Tage vor jedem Ultraschall werden so zu einer regelrechten Nervenzereißprobe. Finde mich in einem Wechselbad der Gefühle. Angst. Freude. Ungewissheit. Doch bei jedem Ultraschall bekommen wir bestätigt: Es ist alles in bester Ordnung.

Und dann ist er auf einmal da. Ein kleiner, aber feiner Babybauch. Er hat sich zwar bis zur Halbzeit Zeit gelassen. Und ist auch nur bei gaaanz genauem Hinsehen beziehungsweise am Abend zu erkennen. Aber macht ja nichts. Irgendwie bin ich mittlerweile sogar froh darüber. So passe ich (aktuell in Woche 29) immer noch in die Meisten meiner Sachen.

Sonst tut sich nicht viel. Mal abgesehen von einem kleinen Buben in meinem Bauch der aktiver und aktiver wird.  Auch hier haben sich meine Erwartungen nicht bestätigt. Dachte ich anfangs, genau wie beim Bauch, dass ich auch das Baby dieses Mal viel früher spüren werde können. Doch nix da. Genau wie bei Madame damals, kann ich den kleinen Monsieur erst spät spüren. Sehr spät (ungefähr ab Halbzeit) sogar. Dafür umso stärker. Ein tolles Gefühl.

Insgesamt muss ich sagen ist alles schon ein bisschen anstrengender, als in meiner ersten Schwangerschaft. Oder habe ich einfach nur vergessen, wie es bei Madame war? Ich kanns nicht sagen. Aber ausruhen ist nun mal nicht mehr so. So wies früher war. Denn Madame fordert manchmal ganz schön viel Aufmerksamkeit. Mehr als mir manchmal lieb ist. Gut dass es da ja noch den Herrn gibt. Auf den man sich verlassen kann. Der sich, soweit es ihm möglich ist, ganz lieb um uns alle kümmert. Uns dreieinhalb...
 

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